Als das Licht verschwand
Eine zerrüttete Zwischenwelt, dichter Nebel und ein unbarmherziger Sturm. Wer hier strandet, verliert sich im Schatten, wenn er seinen Tribut nicht entrichtet. Ein Weg zurück existiert nicht – nur der stete Kampf gegen den Verfall.
Ein Blick zwischen die Zeilen
Auszüge aus der Welt von „Als das Licht verschwand“
„Kälte. Eine Kälte, die nicht von dieser Welt war. Sie fraß sich durch meine Kleider, kroch über meine Haut und biss sich tief in meinen Knochen fest. Um mich herum nur Schwärze und dieser erstickende Nebel. Als ich die Finger ausstreckte, spürte ich den feuchten, modrigen Boden – und das ferne, unheilvolle Schaben von etwas, das im Dunkeln auf mich wartete.“
— Das Erwachen
„Plötzlich hämmerten drei gewaltige Schläge gegen das morsche Holz der Tür. Das Gebälk ächzte. Der Fremde riss die Augen auf, seine Hand schloss sich krampfhaft um die Laterne. ‚Beweg dich nicht‘, zischte er, während die Schatten unter dem Türspalt hindurchsickerten wie schwarzes Öl. ‚Wenn das Licht jetzt erlischt, gehört deine Seele dem Nebel.‘“
— Die Zuflucht
Die Figuren der Zwischenwelt
Ein Einblick in die Seelen, die im Nebel gefangen sind.
Der Wanderer
ProtagonistGestrandet ohne klare Erinnerung an das Davor. Seine geschärften Sinne, die Laterne und ein kleiner hölzerner Anker sind sein einziger Halt gegen das Vergessen.
Der Fremde
WegbegleiterSchweigsam, abgebrüht und mit den tödlichen Eigenheiten des Nebels vertraut. Er kennt die Spielregeln dieser Welt besser als jeder andere Überlebende.
Der Wirt
Wächter der ZufluchtDie Schenke gewährt nur so lange Schutz vor dem Verfall, wie er es gestattet. Seine Bedingungen sind unverhandelbar – und er fordert stets seinen Teil ein.