Licht, Schatten & düstere Pfade
Die Fotografie begleitet mich schon eine lange Zeit. Mein Fokus lag von Beginn an in der Natur- und Tierfotografie – allerdings ohne stundenlanges Verharren im Unterholz. Mein Ansatz ist die spontane Begegnung mit der Umwelt: draußen unterwegs sein, aufmerksam beobachten und das Unverhoffte im richtigen Bruchteil einer Sekunde festhalten. Eine besondere Faszination üben dabei herbstliche und winterliche Stimmungen auf mich aus; das Wandern durch dichten Nebel, kühle Farben und die raue Stille dieser Jahreszeiten prägen meinen Blick. Schon früh flossen auch erste Erfahrungen in der Personenfotografie mit ein.
Später kam die Astrofotografie und vor allem die Faszination für den Mond hinzu. Das genaue Erfassen von Kratern, Meeren und den extremen Licht-Schatten-Kanten an der Tag-Nacht-Grenze fesselte mich über Jahre hinweg. Diese Phase festigte mein technisches Handwerk und manifestierte mein Wissen über optische Präzision und Belichtungsspielräume.
In den 20er-Jahren erweiterte sich mein Spektrum um die Fantasy-Fotografie. Fernab von klassischem Cosplay oder reinem Reenactment ging es mir darum, urwüchsige, mystische Charaktere mit düsterer Ausstrahlung in stimmungsvoller Kulisse lebendig werden zu lassen. Ein prägendes Element wurde dabei die Arbeit mit Mensch und Tier in der traditionellen Falknerei, wo die Dynamik der Greifvögel auf archaische Bildkonzepte trifft.
Im Jahr 2025 folgte schließlich die Verwirklichung eines langen Wunsches: das Schreiben einer eigenen Fantasy-Geschichte. Mit der Novelle „Als das Licht verschwand“ fanden die dunklen Welten, der Nebel und die mythologischen Motive ihren Weg aufs Papier – und dieser erste Ausflug in die Zwischenwelt wird nicht der letzte bleiben.